Bild: Schulgebäude von außen.

Arno Fuchs Schule

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Beratungsstelle für unterstütze Kommunikation

Durch die Beratungsstelle werden alle Schüler gefördert, die nicht bzw. kaum oder schwer verständlich sprechen. Dieser Personenkreis ist sehr heterogen in Bezug auf die jeweiligen Lernvoraussetzungen, d.h. es handelt sich um Schüler mit einer geistigen Behinderung, die zusätzlich Förderbedarf im Bereich der Sinne, der Wahrnehmung sowie der körperlichen und sozial-emotionalen Entwicklung haben.

Folgende Mittel der Kommunikationsunterstützung werden genutzt:
- Körpereigene Kommunikationsformen wie Augenbewegung, Tonuserhöhung, Mimik, Gestik, Gebärden, Laute, Fingeralphabet etc.
- Kommunikationshilfen wie reale Gegenstände, Miniaturen, Fotos, Zeichensysteme, Symbolmappen, Buchstabentafeln, Schrift etc.
- Elektronische Hilfsmittel

Die Beratungsstelle BUK hat folgende Aufgaben:

1. Die Förderung der Schüler der Arno-Fuchs-Schule:

- Förderung von Schülern in Einzelarbeit
- Beratung und gegebenenfalls Mitarbeit in Klassen zur Verbesserung des Kommunikationsniveaus der Klasse (Ämterplan, Wochenplan, Kommunikationstafeln zur Unterstützung der Interaktion zwischen sprechenden und nichtsprechenden Schülern einer Klasse etc.)
- Herstellen von Unterrichtsmaterial
- Projekte zur Förderung der kommunikativen Kompetenz innerhalb der Schule

2. Außerschulische Beratung
Die Beratungsstelle bietet auch Personen, die nicht der Arno-Fuchs-Schule angehören, die Möglichkeit zur Beratung. Diese findet einmal wöchentlich in Form einer öffentlichen Sprechstunde in den Räumen der Arno-Fuchs-Schule statt. Die Beratung richtet sich an Betroffene bzw. deren Bezugspersonen und findet nach vorheriger Anmeldung statt. Die Sprechstunde arbeitet überbezirklich und überinstitutionell. Sie hat regen Zulauf, so dass Wartezeiten nicht zu vermeiden sind.
In Kooperation mit dem KJPD und der Schulärztin umfasst die Beratung folgende Bereiche:
- Beratung von Betroffenen, Angehörigen, Erziehern, Einzelfallhelfern, Lehrern aus dem Bereich der Grund- und Sonderschulen und Integrationslehrern.
- Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Fachleuten (Ärzte, Krankenkassen, Wohnstätten Therapeuten etc.)
- Unterstützung bei der Diagnostik in Bezug auf vorhandene Kommunikationsstrukturen bzw. künftige Kommunikationsmöglichkeiten
- Vorstellen von Kommunikationssystemen (grafische Systeme, Handzeichensysteme)
- Vorstellen von Kommunikationshilfsmitteln (elektronische und nichtelektronische)
- Vorstellen von Unterrichtsmaterial zur Kommunikationsförderung
- Vorstellen von Software zur Kommunikationsförderung
- Vorstellen individueller Eingabehilfen zur Bedienung von Kommunikationshilfsmitteln bzw. Computern bei Vorlage einer Körperbehinderung und deren Positionierung
- Kooperation mit anderen Schulen, Institutionen bzw. Firmen, die Kommunikationshilfen vertreiben.
- Unterstützung bei der Beantragung von Kommunikationshilfen gegenüber dem Leistungsträger

Sie erreichen die Beratungsstelle für unterstützte Kommunikation unter der Telefonnummer (030) 9029-12854.